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Funktionsprinzip

Im Unterschied zur konventionellen Sanitärtechnik steht das gesamte Rohrleitungssystem unter einem ständigen Unterdruck.
Eine zentrale Vakuumstation, die in der Regel im Keller des Gebäudes aufgestellt ist, erzeugt den notwendigen Unterdruck durch Vakuumpumpen.

Das an sich geschlossene System hat als Verbindung zu den einzelnen Sanitärobjekten Absaugventileinheiten. Diese öffnen immer dann, wenn Schmutzwässer abgesaugt werden sollen: Ventileinheiten in den Vakuumtoiletten öffnen auf Knopfdruck. Alle anderen Einheiten öffnen automatisch immer dann, wenn eine ausreichende Menge Schmutzwasser anliegt. Nach ein paar Sekunden schließen die Ventile wieder.

Die Absaugventileinheiten saugen nicht nur die anliegenden Wassermengen ab, sondern auch eine bestimmte Menge Luft aus der Umgebung. Umgekehrt drückt die atmosphärische Umgebungsluft die Wassersäule in das Rohrleitungssystem, in dem der Unterdruck herrscht. Das im Tank der Vakuumstation gesammelte Wasser wird intervallweise in die lokale Kanalisation transportiert.